Ich lade Sie/Dich sehr herzlich zu einem Besuch unserer Sonderaussstellung

MAXIMILIAN I. – eine künstlerische Spurensuche zwischen Geschichte und Gedächtnis

im Rahmen der TAGE DER OFFENEN ATELIERS des Landes Oberösterreich

in das STADTMUSEUM WELS – Galerie in den Minoriten ein!

Ausstellung MAXIMILIAN I_Scharf-Minichmair und Zorn_ Foto Zorn
Ausstellung MAXIMILIAN I. Isabella Scharf-Minichmair und Karin Zorn. Foto: KARIN ZORN

 

 

Öffnungszeiten:

Samstag, 19. Oktober: 10:00 – 12:00 und 14:00 – 18:00

Sonntag, 20. Oktober: 10:00 – 12:00 und 14:00 – 18:00

Ort: Stadtmuseum Wels – Galerie in den Minoriten, Minoritenplatz 4, 4600 Wels

 

 

Wir freuen uns sehr auf ein informatives und gemütliches Beisammensein in historischem Rahmen!

Weiterführende Informationen:

www.farbebekennen.at

www.karinzorn.com

www.diekunstsammlung.at

Herzliche Grüße! Isabella Scharf-Minichmair

 

 

Zur Ausstellung:

Das was war interessiert uns nicht darum, weil es war, sondern weil es in gewisser Weise noch wirkt.“ Johann Gustav Droysen 1808 – 1884

Zum 500. Todestag begegnen die bildenden Künstlerinnen Isabella Scharf-Minichmair und Karin Zorn dem „Medienkaiser“ und ersten großen „Gedächtniskünstler“ MAXIMILIAN I. mit einer Sonderausstellung im Stadtmuseum Wels – Galerie in den Minoriten. Bereits während ihres Studiums an der Kunstuniversität Linz arbeiteten die Malerinnen gemeinsam an malerischen und kunsttheoretischen Fragestellungen.

Nach intensiver Ausstellungstätigkeit im Anschluss des Studiums trennten sich ihre Wege. Isabella Scharf – Minichmair arbeitete und promovierte in Linz zum Begriff der künstlerischen Spurensuche und zu Aspekten der Gedächtnistheorie, während Karin Zorn in Berlin ihre Arbeit zur malerischen Spur vertiefte.

Im Spannungsfeld zwischen individuellem Erinnern, kulturellem Gedächtnis und Geschichtsschreibung begegnen sich die Künstlerinnen nun erneut, um sich mit MAXIMILIAN I. und seiner Zeit auseinander zu setzen. Sie reagieren mit Neuinterpretationen in klassischen Werkstoffen und Techniken, wie Glas, Emaille und Ölmalerei. Der Begriff der „malerischen Spur“ führt sie zu Aspekten des kulturellen Erbes, die heute noch wirksam sind. Das kulturelle Gedächtnis und mit ihm die Geschichte sind nichts Abgeschlossenes. Wo Spuren des Vergangenen erfühlt werden, öffnen sich neue Denk- und Wissensräume. Ihre bildnerische Arbeiten fordern Offenheit für das Unbekannte und das Wirken der Geschichte in der Gegenwart.

In diesem Sinne ist auch die Ausstellungseröffnung kein Abschluss des Projekts. Die Künstlerinnen werden während der laufenden Ausstellung jeweils donnerstags von 10:00 – 12:00 und von 14:00 – 17:00 Uhr aktiv dem Projekt „Die Spur“ nachgehen und das Museum als Arbeitsstätte nutzen. Neugierigen Besuchern werden sie an diesen Tagen ebenfalls Rede und Antwort stehen. Die Ergebnisse der Museumstage sind im Rahmen „Der Tage der offenen Ateliers 2019“ zu bestaunen.