Als Malerin, Fotografin und Glasgestalterin gehe ich weg vom bloßen Abbilden eines äußeren Farbeindrucks, hin zum Herausbilden von Farbklängen. Meine Feldforschungen betreibe ich in meinem direkten Umfeld und während ausgedehnter Reisen. Das Spektakuläre reizt mich selten, eher sind es die erspürten und wahrgenommenen Beziehungen von Menschen, Dingen und Materialien zueinander, die mich zu farbigen Neuinterpretationen anregen.

 

Der Baum als Symbol des Lebens, die Landschaft als metaphorische Spur dieser Beziehungen und ab und an Figürliches haben sich als wiederkehrende Motive in meiner bildnerischen Arbeit gefestigt. Ebenso die Liebe zu klassischen Werkstoffen und alten Kulturtechniken, wie die Emaillebild-Malerei und die Glasfusing-Technik, die materiellen Widerstand im künstlerischen Prozess bieten und interessante, technische Herausforderungen für architekturbezogene Kunst-Projekte darstellen. Von 1. Juni bis 30. Juni zeige ich in der Galerie NEUNZENDORF in Ried im Traunkreis | AT einen Überblick über meine bildnerische Arbeit aus den Jahren 2018 und 2019 und lade dazu sehr herzlich ein! Zur Eröffnung spricht Christian Gmeiner, bildender Künstler, er unterrichtet u.a. an der Universität für Angewandten Kunst in Wien. Viktória Takács (Klavier) und Astrid Hotz (Violine) spielen Karol Szymanowski: Violine Sonata in d-moll op. 9. Ich freue mich auf Ihr|Euer Kommen!

 

Einladung zur Ausstellung

MEINE SPRACHE IST DIE FARBE

Isabella Scharf-Minichmair

Zenndorf 19, 4551 Ried im Traunkreis

Eröffnung Samstag, 1. Juni 2019 um 17:00

Einführende Worte: Christian Gmeiner

Musik: Viktória Takács (Klavier) und Astrid Hotz (Violine)

spielen Karol Szymanowski: Violine Sonata in d-moll op. 9

Ausstellungsdauer bis 30. Juni 2019

www.farbebekennen.at

www.neunzendorf.at

Geöffnet: Sonntag von 14:00 – 18:00

sowie jederzeit nach Vereinbarung

Telefon: 0664 73 91 45 44

christa@neunzendorf.at

Garten im neuen Haus_Isabella S Minichmair
Garten im neuen Haus_Öl auf Leinwand 2018

Isabella Scharf-Minichmair: geb.1971; Doktoratsstudium der Philosophie an der Kunstuniversi-tät Linz; Studium der Malerei und Grafik ebendort; Seit 2001 als freischaffende bildende Künstlerin, Referentin und Kuratorin tätig; intern. Auszeichnungen für Fotografie und Emaille-Malerei; Arbeitsaufenthalte und Ausstellungen in Österreich, Deutschland, Tschechien, Ungarn, Großbritannien, USA und Brasilien;

Christian Gmeiner: 1960 geboren in Wien, Studium an der Universität für künstlerische und Industrielle Gestaltung in Linz und der Universität für angewandte Kunst in Wien; seit 1987 freischaffender bildender Künstler, lebt und arbeitet in Krems/Donau und Wien, wo er u.a. an der Universität für angewandte Kunst unterrichtet.

Viktória Takács und Astrid Hotz: Es ist keine Selbstverständlichkeit, dass zwei Menschen musikalisch gleich denken. Und zwar so, dass man alles rund herum vergisst und ganz in der Musik aufgeht. Wenn zwei Stimmen musikalisch eine Einheit bilden, wenn zwei Stimmen sich abwechselnd tragen und getragen werden, gibt es ein Gefühl von Freiheit und Geborgenheit. So erleben es Viktória Takács (Klavier) und Astrid Hotz (Violine) im gemeinsamen Spiel. Im Oktober 2012 lernen sie sich an der Bruckneruni in Linz kennen und beschließen kurz darauf gemeinsam zu musizieren und Programme zu erarbeiten. Ihr aktuelles Projekt ist Karol Szymanowskis Sonate in d-moll op. 9: Wilde Leidenschaft, liebliche Sanftheit, genüssliche Vergnügtheit, aber auch aufgeregte Virtuosität. Eine vielfältige Gefühlswelt wird mit Szymanowskis Sonate offenbar.

Der nahe Ferne_Isabella S Minichmair
Der nahe Ferne_Öl auf Leinwand 2019